Seniorenticket im Ostalllgäu für Linienbusse. Welche Zukunft?

Am 26. Februar 26 war ein größerer Bericht in der AZ über die Veranstaltung in Marktoberdorf, in dem es auch um den ÖPNV ging. Daraufhin schrieb ich folgenden Leserbrief:

Ein Leserbrief von mir zum großen Bericht heute über die Veranstaltung der AZ mit den Landratskandidaten:

Mit Freude las ich im Bericht zum Öffentlichen Personenverkehr: „Die Finanzierung von Buslinien sei aber weiterhin Sache des Landkreises“. (Ostallgäu) Damit kann der Landkreis weiterhin das beliebte und einladende „Seniorenticket“ für Linienbusse anbieten. Damit können Personen ab dem 63. Geburtstag zum halben Preis Bus fahren. Das betrifft viele Ostallgäuer.

 

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Für die Debatte der Landratskandidaten im Landkreis diese Woche, veranstaltet von der Allgäuer Zeitung, sandte ich folgende Frage an die Kandidaten. Ich bin gespannnt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu meiner Überraschung wurde bei den Debatten im Kreistag über einen Beitritt zum MVV, Münchener Verkehrsverbund, ein Thema zumindest in der Berichterstattung nicht erwähnt. Das betrifft viele Ostallgäuer jetzt und in Zukunft. Deswegen meine Frage dazu für die Veranstaltung der Allgäuer Zeitung mit den Kandidaten:
Im Ostallgäu zahlen Personen ab dem 63. Geburtstag für Busse im ÖPNV 50 % des vollen Preises („Seniorenticket“). Im Ostallgäu sind laut statistik.bayern rund 42,5 % der Einwohner 60 Jahre und älter.

In der MVV-Tarifstruktur fand ich keine Einzelfahrscheinermäßigung für Senioren. Nur bei häufigerer Nutzung. Was wollen Sie für die Beibehaltung des Seniorentickets für Personen unternehmen, die nur selten Bus fahren? Kann das Seniorenticket, welches vom Landkreis bezuschusst wird, auch ab Januar 2027 im OAL genutzt werden, weiterhin mit Unterstützung des Landkreises?

Sonst verteuern sich Einzelfahrten mit dem Bus für Personen ab 63, die selten fahren, erheblich.

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